
Ein Song, ein Klick – und schon rockt dein Reel den Algorithmus. Doch hinter dem Beat lauert das Urheberrecht. Wer Musik ohne passende Lizenz in Social Media veröffentlicht, erhält schnell teure Post von IPPC Law. In diesem Leitfaden erfährst du, wie du Abmahnungen vermeidest, bestehende Forderungen richtig einordnest und deinen Content workflow-sicher aufstellst.
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in 30 Sekunden
• IPPC Law (Anwalt Daniel Sebastian) mahnt gewerbliche Accounts ab, die Musik ohne Lizenz nutzen.
• Plattform-Lizenzen gelten nicht automatisch für Werbung oder Business-Profile.
• Erste Regel: Ruhe bewahren, nichts unterschreiben, Fristen checken, Fachanwalt anrufen.
• Mit lizenzfreier Musik, Creator-Tools & einem klaren Freigabe-Prozess sinkt dein Risiko beinahe auf null.
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Musik ist fast immer urheberrechtlich geschützt. Sobald du einen Track in deinem Clip einbindest, öffentlich zugänglich machst (§ 19a UrhG) und keine passende Lizenz hast, liegt eine Urheberrechtsverletzung vor. Von außen sieht es harmlos aus, juristisch ist es eine „öffentliche Zugänglichmachung“ für ein potenziell weltweites Publikum.
TikTok und Instagram besitzen breite Lizenzpakete, doch die greifen überwiegend für rein private Nutzungen. Bedienst du dich als Unternehmen, Creator mit Werbe-Deals oder Agentur, brauchst du entweder eine Commercial-Lizenz der Plattform oder eine externe Rechtevereinbarung – sonst landet dein Name schnell in der Datenbank von IPPC Law.
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„Abmahnung wegen unerlaubter öffentlicher Zugänglichmachung von einem Musikwerk über einen gewerblich genutzten Social-Media-Account – widerrechtliche Verwertung geschützter Werke gemäß § 19 a UrhG“ – so oder so ähnlich lautet häufig die Überschrift der Abmahnungen von IPPC Law.
Dahinter steckt die Berliner Kanzlei IPPC Law, geführt von Rechtsanwalt Daniel Sebastian. Das Schreiben enthält meist:
Typische Forderung: 450 €–1.500 € Schadensersatz plus 230 €–490 € Gebühren – pro Clip.
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Good to know: Eine modifizierte Erklärung begrenzt die Vertragsstrafe auf z. B. 2.500 € und enthält kein Schuldanerkenntnis.
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| Lizenzweg | Kosten | Vorteil | Nachteil |
| In-App-Sound privat | 0 € | schnell & bequem | nicht für Business-Accounts |
| TikTok Commercial Music Library / Meta sound collection | größtenteils gratis | explizit für Ads | kleine Auswahl |
| Stock-Musik-Dienste (Epidemic Sound, Artlist) | 9–25 €/Monat | große Auswahl, saubere Lizenz | Abo-Gebühr |
| Auftragskomposition | ab 150 €/Track | 100 % Rechte & Branding | Produktionsaufwand |
• In Influencer-Verträgen klar regeln, wer die Musikrechte liefert und haftet.
• White-Label-Playlists mit genehmigten Tracks in Spotify oder Notion anlegen.
• KI-Musik ausprobieren, aber unbedingt Lizenztexte lesen – hier entwickelt sich die Rechtslage rasant.
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1. Darf ich jeden Song nutzen, der in der App verfügbar ist?
Nein. Die meisten Songs sind nur für private Zwecke freigegeben. Für gewerbliche Reels brauchst du eine separate Lizenz.
2. Wie hoch sind die Forderungen von IPPC Law?
Zwischen 450 € und 1.500 € Schadensersatz pro Video plus Anwaltskosten. Mehrfachnutzung kann die Summe erhöhen.
3. Zählt ein viersekündiger Ausschnitt schon als Verstoß?
Ja. Auch kurze Samples sind geschützt, wenn sie erkennbar sind (BGH Urteil „Metall auf Metall“).
4. Kann ich alte Reels einfach stummschalten, um sicher zu sein?
Das stoppt künftige Verstöße, verhindert aber keine Abmahnung für zurückliegende Nutzungen.
5. Wie lange kann man mich noch abmahnen?
Regelverjährung: drei Jahre ab Ende des Jahres, in dem der Rechteinhaber Kenntnis hatte.
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Rechtssichere Musik ist kein Hexenwerk, sondern eine Frage von Prozess und Disziplin. Hol dir eine verlässliche Musikquelle, dokumentiere jede Lizenz und halte dein Team auf dem Laufenden. Dann gehören Abmahnungen von IPPC Law der Vergangenheit an.
Liegt die Abmahnung schon auf dem Schreibtisch?
Buche dir jetzt ein Erstberatungsgespräch – ohne Juristendeutsch, mit klarer Kosten-Roadmap und handfesten Verhandlungstipps.
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Hinweis: Dieser Beitrag bietet eine erste Orientierung, ersetzt aber keine individuelle Rechtsberatung. Stand: 13. September 2025.
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